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Thomas Klestil

Ein letztes Rätsel um Friedrich Karl Flick

Thomas Klestil 25%

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sueddeutsche.de 19.11.2008 18:58 Uhr

 

Auf dem Friedhof von Velden am Wörthersee ist der Sarg mit dem Leichnam des Milliardärs verschwunden - es gibt keine Spur.

 

Von Hans Leyendecker und Martin Langeder

 

Einst war Friedrich Karl Flick, den Freunde und Gegner nur FKF nannten, einer der bestbewachten Männer auf dem Globus. Fast zeitlebens war der misstrauische Milliardär von Leibwächtern umgeben. FKF besaß etliche gut geschützte und geräumige Immobilien, seine mit drei Dächern asiatisch anmutende Villa in München verfügte sogar über einen eigenen Atomschutzbunker.

Am Mittwochnachmittag wurde bekannt, dass unbekannte Frevler zwischen dem 12. und 14. November in das Mausoleum Flicks in Velden am Wörthersee eingedrungen sind und den Sarg des im Oktober 2006 verstorbenen Unternehmers gestohlen haben. "Wir haben heute einen Bericht des Landeskriminalamtes bekommen", erklärte die Klagenfurter Staatsanwältin Carmen Riesinger. Die Ermittlungen laufen wegen Störung der Totenruhe und Sachbeschädigung, weil der Sarg verschwunden ist. Das Mausoleum war angeblich nicht oder nicht genügend gesichert.

Wie Jörg-Andreas Lohr, Vorstandsvorsitzender der Flick-Privatstiftung, gegenüber der Süddeutschen Zeitung erklärte, habe sich Flicks Witwe Ingrid, geborene Ragger, schockiert über die Schändung gezeigt. Sie habe davon auf ihrem Anwesen in Kalifornien erfahren, wo sie sich derzeit aufhalte.

Laut Lohr habe der Gärtner der Familie Ende vergangener Woche Beschädigungen an der Gruft festgestellt, am gestrigen Mittwoch wurde dann das Grab geöffnet und der Diebstahl entdeckt. Die Witwe wolle nun umgehend aus den USA nach Österreich zurückkehren. Auch die Gruft des ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß auf dem Friedhof in Rott am Inn wurde vor mehr als sechs Jahren geschändet. Strauß war einer der engsten politischen Freunde von Friedrich Karl Flick.

 

Der Landschaftspfleger der Nation

Mit dem Tod von FKF ging im Herbst 2006 auch ein Kapitel deutscher Geschichte zu Ende. Sein Vater Friedrich Flick, ein ebenso legendärer wie skrupelloser Konzernschmied, hatte nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem er als Rüstungslieferant Gewinne machte, ein Imperium neu aufgebaut, das . n einem Atemzug mit den Thyssens, den Daniels und den Krupps genannt wurde. Sein Sohn, der Konzernerbe FKF, hatte das Firmenkonglomerat Mitte der achtziger Jahre an die Deutsche Bank verkauft.

 

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